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Die Schwitzhütte

Geschichte und Gegenwart

Schwitzhütten haben in vielen Völkern in aller Weit eine lange Tradition. In den letzten Jahrzehnten haben vor allem schamanische heiler nordamerikanischer Indianer auch bei uns Orte und Menschen inspiriert, das Wissen und die Praxis um die Schwitzhütte wieder aufleben zu lassen.

Sie dient der körperlichen und seelischen Reinigung und ist ein Ritual des Übergangs - der Initiation - in innere Welten und verborgene psychische Qualitäten. Das Feuer vor der Schwitzhütte und drinnen die rotglühenden Steine, der Wasserdampf, die enge, Hitze und Dunkelheit beschleunigen auf archaische Weise unsere seelische Reise. Durch die besondere Kraft und den Schutz des rituellen Raumes verlieren Blockaden aus dem Alltag ihre Bedeutung und Vertrauen entsteht, tief Eigenes und Wesentliches zu äußern und miteinander zu teilen

Unsere Zeremonie

Unsere Zeremonien haben eine rituelle Struktur und sind durchaus von schamanischen Bräuchen angeregt, insbesondere von der respektvollen Verbundenheit mit aller Schöpfung. Sie folgen jedoch keiner festgelegten Tradition. Im Kreise von Männern geht es uns im Kern um die Urbilder der Männlichkeit, die männlichen Archetypen und ihre heilende, ganz machende Bedeutung für das Mannsein, bzw. das Mannwerden. Das Tor zu diesen Quellen wird mit Geschichten, Gesängen und Gebeten geöffnet.

Aufbau einer Schwitzhütte

Die Schwitzhütte ist ein iglu-förmiger Rundbau aus einem Weidengerüst. er ist ca. 1,50 Meter hoch hat in der Mitte ein Loch für die heißen Steine und wird mit Wolldecken so gut abgedeckt, dass es Drinnen vollkommen dunkel ist. draußen auf einem Feuer werden Steine rotglühend erhitzt, drinnen wird Wasser auf die Steine gegossen und eine angenehme bis herausfordernde Hitze breitet sich aus.